Podcastarchiv

  • GAG80: Eine Kirche auf dem Dachboden – Reformation und das Goldene Zeitalter in den Niederlanden

    Wir springen nach Amsterdam: 1661 beginnt dort der Katholik Jan Hartmann, eine Kirche in sein Grachtenhaus zu bauen. Es entstand eine beeindruckende Kirche, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts genutzt wurde, ehe sie 1888 zu einem Museum wurde, das noch heute besucht werden kann: das Museum Ons’ Lieve Heer op Solder. Um zu klären, warum Jan Hartmann das gemacht hat, sprechen wir über eine faszinierende Zeit in der niederländischen Geschichte: Die Reformation, den Achtzigjährigen Krieg und das Goldene Zeitalter, in dem Amsterdam zu einer der bedeutendsten Städte der Welt wurde.

  • GAG79: Das Rolandslied – über Heldentaten, Karl den Großen und Kreuzzugspropaganda

    Wir springen weit zurück ins Hochmittelalter: Im beginnenden 12. Jahrhundert wird mit dem "Chanson de Roland" ein Epos verfasst, das als eines der frühesten Exemplare der sogenannten Chanson de Geste – des Heldenpos – gilt. Wir sprechen über die eigentlichen historischen Hintergründe, die Propagandawirkung des Werkes und was auch heute noch vom Ruhm des Rolands zeugt.

  • GAG78: Eine kurze Geschichte der Sommerzeit

    Jedes Jahr im März stellen wir die Uhr um eine Stunde vor – und im Oktober wieder zurück. Aber die Sommerzeit gibt es nicht schon immer. In dieser Episode sprechen wir über die erstmalige Einführung der Sommerzeit und wie es dazu kam, dass sich die Umstellung der Uhren in vielen Ländern der Welt inzwischen durchgesetzt hat.

  • GAG77: Der Augsburger Kalenderstreit: Folgen eines tatsächlichen Zeitsprungs

    Im Jahr 1582 geschah etwas Außergewöhnliches: Menschen in weiten Teilen Europas legten sich am 4. Oktober schlafen und wachten am 15. Oktober wieder auf. Wir sprechen darüber, wie es dazu kam und warum dieser tatsächliche Zeitsprung die deutsche Stadt Augsburg beinahe im Bürgerkrieg versinken ließ.

  • GAG76: Holdouts – Japans vergessene Soldaten

    Mit dem Ende des 2. Weltkriegs ziehen sich etliche japanische Soldaten in den Dschungel oder auf Inseln zurück. Statt nach Japan zurückzukehren, überleben einige von ihnen dort bis Mitte der 1970er Jahre – einsam und ohne jegliche medizinische Versorgung. Die letzten Holdouts kehren erst mehr als 25 Jahre nach Kriegsende zurück. Wie ist das möglich, was waren ihre Motive und inwiefern handelt es sich um ein spezifisch japanisches Phänomen? Für die Beantwortung dieser Fragen haben wir diesmal einen Experten dabei: Yoshikuni Igarashi ist Geschichtsprofessor an der Vanderbilt University in Nashville (TN) und er beschäftigt sich schon lange mit den japanischen Holdouts. Er hat das Buch "Homecomings. The Belated Return of Japan's Lost Soldiers" geschrieben und erklärt uns, wie es dazu kam.

  • GAG75: Sobhuza II., König von Swaziland

    Wir springen in diesem Zeitsprung zuerst in die Mitte des 19. Jahrhunderts, um dann einige Jahrzehnte bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts zu wandern. Geographisch erstmals für längere Zeit auf dem afrikanischen Kontinent, sprechen wir über Sobhuza II. von Swaziland, den Monarchen mit der längsten (belegten) Amtszeit.

  • GAG74: Die Bonnot-Bande und die Erfindung des Fluchtautos

    Wir springen etwa 100 Jahre zurück, zum Höhepunkt der anarchistischen Bewegung in Europa: Durch zahlreiche Anschläge, Attentate und Überfälle verbreiten Anarchisten seit den 1870er Jahren Angst und Schrecken. Wir beschäftigen uns diesmal mit einer anarchistischen Gruppe, der Bonnot-Bande, die für einige Monate 1911/1912 Paris in Atem hält und zum ersten Mal ein Auto als Fluchtfahrzeug verwendet.

  • GAG73: Ludwig XIV. und seine pikante Operation

    Wir springen ins 17. Jahrhundert, das in Europa v.a. von einer Person dominiert wird: Ludwig XIV., französischer Sonnenkönig. Bekannt für seinen autokratischen Führungsstil und die bleibenden kulturellen Einflüsse, ist auch seine Krankengeschichte larger than life. Wir sprechen speziell über eine Operation, die zwar recht pikant, aber auch bahnbrechend war. Und zum ersten Mal können wir auch ruhigen Gewissens behaupten, dass diese Folge nichts für schwache Nerven (oder Mägen) ist.

  • GAG72: Phantominseln

    Wir sprechen in dieser Woche über etwas, das es nicht gibt: Phantominseln. Inseln, die in diversen Karten verzeichnet waren, aber nie existiert haben. Manche davon sind eher skurril, andere sind Sehnsuchtsorte oder auch einfach nur Hochstapeleien oder Kopierfehler. Aber hinter allen Inseln stecken erzählenswerte Geschichten.

  • GAG71: Wie die Kartoffel nach Europa kam (und alles veränderte)

    Wir springen in diesem Zeitsprung anfangs bis 3000 v.d.Zw. zurück, dann aber recht schnell in die europäische Neuzeit. Wir sprechen über die Kartoffel und wie diese, nicht zuletzt durch einen der bekanntesten Herrscher der Neuzeit, zum wohl wichtigsten Nahrungsmittel Europas wurde.

Ein Buch!

Wir haben ein Buch geschrieben! Es sind zwanzig Geschichten aus der Geschichte, es geht ums Reisen, Expeditionen und alles, was damit zusammenhängt. Erhältlich im gut sortierten Buchhandel oder wo auch immer ihr eure Bücher kauft!

Buch Cover

Seit über neun Jahren erzählen sich die Historiker Daniel Meßner und Richard Hemmer Woche für Woche gegenseitig eine Geschichte aus der Geschichte. Das Besondere daran: der eine weiß nie, was der andere ihm erzählen wird. Dabei geht es um vergessene Ereignisse, außergewöhnliche Persönlichkeiten und überraschende Zusammenhänge der Geschichte aus allen Epochen.

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